Die Lipizzaner der Spanischen Hofreitschule

Wie Perlen an der Schnur?
Den Lipizzanern ins Gesicht geschaut
Diese Ausstellung wurde anlässlich des 250-Jahr-Jubiläums der Spanischen Hofreitschule Wien im Jahr 2005 für das Lipizzanermuseum Wien konzipiert.
Einer Einladung aus Wien folgend studierte Eva Jaeckle die Lipizzaner wochenlang in ihrer vertrauten Umgebung in Wien. Sie schuf so über hundert Charakterstudien der Köpfe der weißen Hengste, die die Gesichter der Lipizzaner aus der Nähe zeigen. Die Bilder betonen die Vielfalt in der Einheit dieser berühmten Pferderasse: jedes Pferd ist ein Individuum, jeder Blick Ausdruck einer Persönlichkeit. Und doch kommen sie in der berühmten Schulquadrille wie Perlen an der Schnur daher.
Die Ausstellung umfasst sowohl direkt vor den Pferden in der Stallburg angefertigte Zeichnungen als auch danach umgesetzte kleine Ölbilder.
Die zahlreichen Kopfstudien sind mit kleinen Unterschieden in Format, Leinwand und Papier gestaltet, um die Vielfalt in der Einheit der dargestellten Charakterköpfe zu unterstreichen. Als Kontrapunkt zu den Köpfen ist auch ein Gemälde einer Vierergruppe aus der Schulquadrille beigefügt. Diejenigen Lipizzanerköpfe, die in Öl umgesetzt wurden, sind auf dunklem Holz gruppiert, so dass der Hintergrund ihnen gemeinsam ist, sie verbindet. Dies weist darauf hin, dass auf einer tieferen Ebene alle Individuen verbunden sind. Alles kommt aus einem Ursprung.
Die Ausstellung war bisher im Lipizzanermuseum Wien, auf Schloss Klessheim bei Salzburg, im Österreichischen Nationalgestüt Piber, in der Egon-von-Neindorff-Stiftung Karlsruhe, auf dem Rosenhof bei Anja Beran und im Gestüt Marienhof bei Wien zu sehen. Weitere Ausstellungen sind in Planung.

Schloss Piber

Gestüt Marienhof
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